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Presseinformation vom 15. März 2012

Die Polizei in der Slowakei identifizierte eine LKW-Mafia, die international tätig war. Das Amt für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens beschuldigte neun Männer des Betruges beim Transport der Ware mittels LKW. In einem Fall landeten nach dem Verfälschen der Dokumente 920 LCD Fernseher in Ungarn statt in Holland. Hier wurden die Fernseher weiterverkauft. Der Zweigstelle einer internationalen Gesellschaft entstand somit ein Schaden in Höhe von fast 300.000 Euro. Im zweiten Fall luden sie mit Hilfe falscher Dokumente in Deutschland eine Lieferung von Kupferware auf. Die Kupferware verkauften sie anschliessend in der Slowakei weiter an die Altmetalverwertung. Der deutschen Gesellschaft haben sie damit einen Schaden in Höhe von fast 130.000 Euro verursacht. Im Falle eines Schuldspruches droht sechs Angeklagten für das Verbrechen, das als eine organisierte Einheit verübt wurde, eine Freiheitsstrafe von 10 bis 15 Jahren. Den anderen dreien, hinsichtlich der kleineren Höhe des verursachten Schadens, droht das Gefängnis für drei bis zehn Jahre.
Der Ermittler des Amtes für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens beschuldigte
einen 33-jährigen Ladislav K., einen 52-jährigen Arnold N., einen 36-jährigen Igor O., einen 29-
jährigen Jozef G., einen 27-jährigen Balázs V. und einen 28-jährigen Stefan Sz. des besonders
schweren Verbrechens des Betruges als eine organisierte Bande. Laut Erkenntnisse der Polizei
fälschten die Angeklagten Personen Firmen- und Personaldokumente für die LKW-Lastzüge. Gegen
Ende des vorigen Jahres luden sie mittels gefälschter Dokumente 920 Stück LCD Fernseher in einer
Zweigstelle einer internationalen Firma auf. Aus dieser Firma sollten die Fernseher nach Holland in die
Stadt Tilburg transportiert werden. Die Polizei hat festgestellt, dass die Ware in Ungarn endete, wo sie
die angeklagten Personen an verschiedene Personen weiterverkauft haben. Der internationalen
Gesellschaft, mit ihrer Zweigstelle in Nitra, verursachten sie einen Schaden in Höhe von fast 300.000
Euro. Das Gericht hat gestern über die Festnahme von vier Männern in die Untersuchungshaft
entschieden. Der Ladislav K. ist im Haftvollzug wegen Drogendelikts und nach dem Stefan Sz.
fahndet die Polizei. Im Mai vorigen Jahres haben sie mittels gefälschter Dokumente über die Firma mit gefälschten Transport- und Personaldokumenten ein deutsches Unternehmen, das Kupferprodukte herstellt, in die Irre geführt. Sie haben die Ware aufgeladen, aber nicht zum Zielabnehmer transportiert. Sie haben die Lieferung im Ganzen in die Slowakei geführt und dort an die Altmetallververtung für 70.000 Euro verkauft. Der deutschen Gesellschaft haben sie damit   jedoch einen Schaden in Höhe von fast 130.000 Euro verursacht. Für die Festnahme der Personen hat die Polizei zwei Aktionen vorbereitet und realisiert. Die eine lief Anfang Februar diesen Jahres, sie haben drei Personen festnehmen können. Die Polizisten führten zwei Hausdurchsuchungen, Wagendurchsuchungen und Durchsuchungen anderer Räumlichkeiten durch. Sie haben dabei Dokumentenbeweise, Unterlagen zur Anfertigung falscher Dokumente und eine kurze Schußwaffe sichergestellt. Die nächste Aktion lief Anfang dieser Woche. Während der Aktion in den Bezirken Nitra, Komarno und Dunajska Streda haben die Polizisten des Amtes für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens, die Polizisten der Abteilung der Sondereinheit und der Noteinsatzabteilung von Nitra vier Personen festgenommen. Sie haben insgesamt sechs Hausdurchsuchungen durchgeführt und haben diverse Beweisunterlagen beschlagnahmt. (Bratislava, 15.03.2012)

Fokus

Bilder aus der Praxis

Quelle JOJ TV (2012)

 

Das Präidium des Polizeistabes Abteilung der Kommunikation und Prevention

kpt. Ing. Denisa Baloghová
Pressesprecherin des Pd.PS

Kontakt:

T: 09610 50029

T: 0905 701 384
F: 09610 59127
denisa.baloghova@minv.sk

Datum: 15. 03. 2012